Die Methode, für die mein Herz brennt, ist die Energiemedizin.

Als ich ihre Ansätze zum ersten Mal kennenlernte, war ich sofort fasziniert und inspiriert – seitdem hat sich daraus eine tiefe Leidenschaft entwickelt. Mittlerweile sind fünf Lehrbücher entstanden, die sich mit den facettenreichen Aspekten von Körper, Geist und Seele beschäftigen.

Seit über zehn Jahren widme ich mich intensiv diesem Bereich, entdecke ständig neue Perspektiven in der praktischen Anwendung und entwickle die Methoden kontinuierlich weiter. Für mich ist diese Arbeit nicht nur Berufung, sondern ein Herzensprojekt, das ich mit Begeisterung teile.

Die entwickelten energiemedizinischen Programme sind für alle Menschen zugänglich. Für ihre Anwendung sind keine besonderen Fähigkeiten erforderlich, sondern lediglich die Bereitschaft, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen.

Die Energiemedizin Akademie wurde gegründet, um Interessierten einen Zugang zu ermöglichen.

Energiemedizin-Akademie_Justyna

Ich, Justyna 

Geboren wurde ich am 17. September 1983 im damals noch sozialistischen Polen. Uns Kindern ging es Dank meiner Eltern und Grosseltern gut, allerdings fehlte den jungen Erwachsenen jegliche Perspektive. 1986 entschieden meine Eltern schliesslich, Polen zu verlassen. Eine offizielle Auswanderung wurde nicht genehmigt, sodass sie wortwörtlich die Flucht nach Deutschland ergriffen. Sie gingen ohne uns Kinder.

In Polen zurückgelassen, hatten wir Kinder unter der Obhut unserer Grosseltern ein geregeltes Leben und es fehlte uns an nichts. Als Kind bin ich aufgefallen. Der erste Kindergarten lehnte mich ab mit der Begründung, dass ich ADHS hätte und in eine Einrichtung für eingeschränkte Kinder gehöre. Meine Grossmutter ging auf die Barrikaden. Ich wurde in einem weiteren Kindergarten vorstellig. Dort wurde mir eine überdurchschnittliche Intelligenz attestiert. Fast 5jährig verliess ich, zusammen mit meinem kleinen Bruder, Polen in Richtung neuer Heimat in Deutschland.

Meine grosse Liebe gehörte schon in jungen Jahren dem Sport. Vor allem der Fussball hatte es mir angetan. Ich spielte in jeder Pause mit den Jungs und landete schliesslich im Fussballverein. Dieser Sport begleitet mich bis heute. Der Höhepunkt meiner Fussballkarriere waren die fünf Jahre, in denen ich in der Schweizer Nationalliga A beim FC Staad gespielt habe. Heute habe ich die Seiten gewechselt und stehe nun als Trainerin an der Seitenlinie des FC Staad Frauenteams, das aktuell in der ersten Liga spielt.

Nach der Grundschule in einem kleinen Dorf in Baden-Württemberg, kam ich aufs Gymnasium nach Schwäbisch Hall. Dort packte mich der Ehrgeiz. Meine Interessen verlagerten sich vor allem in die naturwissenschaftlichen Fächer. Speziell Chemie faszinierte mich enorm. Mit 16 Jahren wusste ich bereits, dass ich Chemie studieren wollte.

Mein grösstes Hobby neben dem Sport, waren Aliens. Ich interessierte mich für alles, was mit Verschwörungstheorien über Ausserirdische zusammenhing, verschlang jegliche Literatur darüber, schaute jeden Film und jede Serie. Mein Zimmer war die Area 51. Das Mystische hatte mich schon immer sehr angezogen.

Mit 19 Jahren, also direkt nach dem Abitur, ging ich in die grosse weite Welt hinaus. Ich begann mein Chemiestudium in Konstanz. Von 8 Uhr morgens bis 21 Uhr abends war Dauerprogramm. Vorlesung, Praktikum, Tutorium, Essen, Fussball, Schlafen. Tag ein, Tag aus.

Mein Verstand wurde trainiert ohne Ende. Es lohnte sich. Von 120 Studenten, die das Chemiestudium angetreten hatten, beendeten nur 20 das Studium, eine von ihnen war ich. Ich beschloss in Materialwissenschaften zu promovieren und bestand am Ende mit Auszeichnung. 

Während des Studiums hatte ich meinen Freund kennengelernt, wie könnte es anders sein, auf einer Fachschafts-Feier. Er arbeitete in der Schweiz als Chemiker. Ich folgte ihm nach meinem Studium dorthin und nahm eine Stelle als Projektleiterin in der Forschung und Entwicklung bei der EMS-Chemie in Domat/Ems an.

Natürlich suchte ich mir in der Schweiz ein Fussballteam und landete durch Zufall beim FC Staad. Ich machte ein Probetraining und wurde in den Profikader aufgenommen. Im Frauenfussball bedeutet das: Ein hundert Prozent Arbeitspensum und täglich abends trainieren, ein Höllenprogramm. Ich lief am Anschlag. Die Beziehung litt.

So war es kein Wunder, dass ich mir im Sommer 2013 eine Leistenverletzung zuzog. Eine Freundin meinte dann nur: «Geh doch zum Othmar!» Nun ja, so ging ich in seine Praxis. Er war Therapeut, aber kein konventioneller. Er behandelte meine Verletzung mit Energie. Ohne mich zu berühren. Für mich dazumal unvorstellbar, da ich mich mit solchen Themen noch nie auseinandergesetzt hatte. Aber dieses, in meinem Leben völlig neue Thema, faszinierte mich sofort. Ich wollte alles darüber erfahren, vor allem, weil ich schon nach zwei Wochen wieder auf dem Platz stand.

Als ich erfuhr, dass man das lernen könne, war ich Feuer und Flamme. Ich verbrachte jede freie Minute mit Oti und lernte und lernte. Dies nahm mich so in Beschlag, dass meine neunjährige Beziehung zerbrach.

Ich verlor auch völlig das Interesse an meiner naturwissenschaftlichen Tätigkeit und konnte 2015 Vollzeit in die Praxis einsteigen. Ich war mutig und sicher, dass es der richtige Weg für mich ist. Durch die Schichtreinigung nach Alexander Aandersan fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Es war eine neue Welt, die ich betrat.

Wissensdurstig und neugierig wie ich war, lernte ich extrem schnell. Ich absolvierte bei einer alternativ praktizierenden Schulmedizinerin ein Lehrinstitut. So lernte ich unter anderem auch das kinesiologische Testen kennen, das mich bis heute begleitet. Zusätzlich bildete ich mich in vielen weiteren Methoden weiter wie der Yager-Therapie, der Furtermassage, der Osteopressur, dem Myofaszialem Taping nach Markus Erhard, der Scenar-Therapie, der Nazarov-Muskelstimulation, der Magnetfeld-Therapie, der Mikrostrom-Therapie (und einigem mehr). Im Januar 2022 habe ich mein Studium zur Naturheilpraktikerin begonnen, welches ich im Oktober 2026 abschliesse.

Energiemedizin-Akademie_Jussy&Othmar
Energiemedizin-Akademie_Justyna_by_ClaudiaRohner